| Sie befinden sich: Photovoltaik |
![]() |
Die
Photovoltaik ist die
ökologischste Art der Stromerzeugung. Photovoltaiksysteme sind
modular einsetzbar, können schnell errichtet werden und sind
als kleine Einheiten einsatz- und ausbaufähig. Es ist auch die
einzigste Form der Energieerzeugung, bei der mit den gleichen
Komponenten kleine Anlagen mit 100W Leistung bis hin zu Anlagen im MW -
Bereich realisiert werden können. Der große Vorteil
der Erzeugung von Solarstrom ist die dezentrale Erzeugung, d.h. direkt
am Verbrauchsort. |
|
Eine Fotovoltaikanlage, die den erzeugten Strom in
das öffentliche Stromnetz einspeist, ist netzgekoppelt. Im
Gegensatz zur Inselanlage benötigt dieses System keine
Speicherbatterien. Die CO2 Minderung durch Photovoltaikanlagen ist erheblich. Schon mit einer Anlagengröße von 3 kWp, dies entspricht ca. 27 m2 Dachfläche, vermeiden Sie bis zu 10-15 kg CO2 Schadstoffe pro Tag, welche sonst durch andere, weniger umweltfreundliche Stromerzeugungsarten (z.B. Kohlekraftwerk, Heizkraftwerk, Gasturbinenkraftwerk) erzeugt würden. Das weltweite jährliche Produktionsvolumen
von Solarmodulen erreichte im Jahr 2011 ca. 35 GigaWatt. Nutzen Sie die Möglichkeit sich von unseren Ingenieuren fachkundig und individuell beraten zu lassen. Sie investieren in die Zukunft und der Ihrer Kinder. |
|
| Sie befinden sich: IMPRESSUM |
|
Anbieter
gemäß § 6 Teledienstgesetz (TDG): mbi Solarenergy GmbH Geschäftsführer: Rechtliche
Hinweise : Wichtiger Hinweis zu allen Links: MBI Solarenergy GmbHist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Homepage angebrachten Links, die nicht auf Webseiten von MBI Solartenergy GmbH weisen.. |
| Sie befinden sich: KONTAKT |
| Sie befinden sich: REFERENZEN |
![]() |
![]() |
|
Sunpower
SPR 200 BLK und SMA 5000, 5,4 KWp
|
BP 3165N
und Kaco 4000, 4,95 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
SPR 210 WHT und SMA 3800, 10,0 KWp
|
Sunpower
SPR 225 WHT und SMA 5000, 5,4 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
SPR 210 WHT und SMA 3800, 8,5 KWp
|
Sunpower
SPR 215 BLK und SMA 5000, 5,1 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
SPR 210 WHT und SMA 3800, 7,56 KWp
|
Sunpower
SPR 225 WHT und SMA 3800, 12,15 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
SPR 210 WHT und SMA 4600, 5,1 KWp
|
BP 3165N
und SMA 8000, 24,09 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
SPR 220 BLK und SMA 3300, 9,24 KWp
|
Sunpower
SPR 215 WHT und SMA 4600, 5,16 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
210 und SMA 3800, 7,56 KWp
|
Sunpower
210 und SMA 5000, 5,04 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
225 und SMA 3300, 9,45 KWp
|
Sunpower
225 und SMA 3800, 8,10 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
225 und SMA 3800, 10,80 KWp
|
Sunpower
300 und SMA 7000, 21,60 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
SPR 225 und SMA 3800, 9,45 KWp
|
Sunpower
SPR 210 und SMA 3800, 7,56 KWp
|
![]() |
![]() |
|
IBC 225
und Danfoss 12000, 12 KWp
|
Schüco
225 und SMA 7000, 13,4 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
200 und SMA 3800, 10,4 KWp
|
Sunpower
210 und SMA 3800, 7,56 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
210 und SMA 3800, 7,56 KWp
|
Sunpower
220 und SMA 3800, 7,92 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
220 und Fronius 8000, 8,40 KWp
|
Sunpower
220 und Fronius 8000, 9,20 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
225 und Fronius 6500, 12 KWp
|
Sunpower
225 und Fronius 6500, 12,20 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
225 und Fronius 10000, 10 KWp
|
Sunpower
225 und SMA 3800, 7,20 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
225 und SMA 7000, 24 KWp
|
Sunpower
300 und Fronius 8000, 16,4 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
300 und Fronius 12000, 12 KWp
|
Sunpower
300 und SMA 3800, 8,8 KWp
|
![]() |
![]() |
|
Sunpower
300 und 2x SMA 3800 , 7,6 Kwp KWp
|
Sunpower
225 und Fronius 150, 12 KWp
|

| Sie befinden sich: UNSERE MODULE |
Unser Anliegen ist es unseren Kunden nur Produkte und Hersteller zu empfehlen, welche nachweislich schon lange Jahre Erfahrungen mit Ihren Produkten nachweisen können. Dadurch reduziert sich das Risiko des Kunden und auch für uns als Ihre Installationspartner ein Produkt erworben zu haben, welches eventuell nicht die erforderliche Leistung im Zeitraum von 20 Jahren erbringen wird.
Die Erfahrung über die Jahre zeigt uns auch, dass vermeindlich günstigeste Anlagen nicht die Jahreserträge der Qualitäts-oder Hochleistungsanlagen erreicht. Differenzen bei Anschaffung werden dadurch die höheren Erträge innerhalb einiger Jahre egalisiert. Nach Ablauf der 20 Jahre sind deshalb oft kostenintensivere Anlagen die Gewinner.
Vergleichen Sie dazu einfach mal die Erträge bei unseren Hochleistungsanlagen mit beliebigen Anlagen im Internet.
Noch können Mercedes, Audi und BMW nicht durch Sanyong, Brilliance und Kia gleichwertig ersetzt werden. Bei der Photovoltaik ist jedes Prozent höherer Ertrag bares Geld.
|
Die Vorteile von SunPower SunPower entwickelt, produziert und vertreibt
Solartechnologieprodukte mit höchstem Wirkungsgrad weltweit.
Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältniss zur Umwandlung von
100% Sonnenenergie in elektrische Energie. Intelligente Technik - Mehr Leistung
für Sie
Elegantes Design rundum Höherer Energieertrag Lange Lebensdauer und höchste
Leistung durch Konstruktion bester Qualität Das Ergebnis: Die Kunden von SunPower profitieren von weit niedrigeren Stromrechnungen, wesentlich geringeren Kohlendioxidemissionen und einem ansprechenden Erscheinungsbild. Unsere derzeitigen Verkaufsschlager sind die SunPower-Module vom Typ SPR225 und SPR327. Im nachfolgenden können Sie sich die Datenblätter im PDF-Format downloaden: Das komplette und aktuellste Produktsortiment von
Sunpower finden Sie unter www.sunpowercorp.de Produktbeispiele für die Hocvhleistungsmodule: |
![]() |
Solarmodul Leistung: bis 345 Wp |
Datenblatt für Solarmodul SPR327NE (PDF-Datei) downloaden Abmessung: 1004 x 1550 mm |
![]() |
Solarmodul Leistung: 225 Wp |
Datenblatt für Solarmodul SPR 225 BLK (PDF-Datei) downloaden Abmessung: 800 x1550 mm Besonderheit: Komplett schwarzes Modul. |
| Hinweis:
Die Firma SunPower gewährt eine Produktgarantie von 10 Jahren und eine Leistungsgarantie von 25 Jahren. |
( Deutscher Hersteller )
alfasolar Pyramid
Mit der Solarmodulserie "alfasolar Pyramid" stellt alfasol ein
exklusives Produktdesign vor, das eine Fülle an Vorteilen
für Sie bietet, um Ihnen die Auswahl aus dem breiten Angebot
im Markt zu erleichtern:
Ausgezeichnete Leistung und nur Plustoleranzen
alfasolar liefert die Pyramidserie mit
ausschließlich positiven Leistungstoleranzen aus. So bekommen
Sie nur Module mit Nennleistung oder darüber. Die maximale
Leistung des Solarmoduls wird unter Standardtestbedingungen mit einem
Meßgerät der Referenzklasse AAA, kalibriert mit
Referenzsolarmodulen vom Kalibrierungslabor des Fraunhofer-Instituts
für Solare Energiesysteme (Abweichung +/- 2 %), ermittelt.
Spitzenmodulwirkungsgrade
Mit bis zu 15,4 % haben alfasolar Pyramid-Solarmodule weltweit
mit die höchsten Wirkungsgrade unter den polykristallinen
Solarmodulen. Die Solarzellen unserer Solarmodule haben
Spitzenwirkungsgrade bis 17 %, die derzeit beste verfügbare
Technik. So lässt sich die maximale Leistung pro
Fläche realisieren.
Mehr Ertrag durch Pyramidglas
Die besonderen pyramidenförmigen Strukturen des Glases beeinflussen den Lichtverlauf und bewirken eine höhere Ausbeute an Licht. So wird ein Mehrertrag von bis zu 5 % erreicht. Über den gesamten Einstrahlungswinkelbereich wird das verfügbare Licht nahezu vollständig auf die Solarzellen gelenkt. Gerade bei schrägen Einstrahlwinkeln fällt der Anteil an reflektierten Lichtstrahlen deutlich geringer aus. So kann auch bei ungünstigen Ausrichtungen wie West/Ost oder Fassade mehr Ertrag erzielt werden.

Nachgewiesener Selbstreinigungseffekt durch Wind und Regen
Das Strukturglas bei alfasolar Pyramid-Solarmodulen ist extrem
glatt. So können sich Schmutzpartikel nur schlecht anlagern.
Sie wandern gezielt in die Vertiefungen und werden durch Wind und Regen
anschließend leicht entfernt. Da die Pyramidenspitzen des
Glases schnell wieder sauber sind, wird gegenüber Glattglas,
das sich nicht so schnell von Schutz befreit, mehr Ertrag erzielt.
Beste Garantieleistungen
Aufgrund hochwertiger Komponenten und modernster
Fertigungstechnologie bieten wir Ihnen beste Garantieleistungen:
•10 Jahre Produktgarantie
•25 Jahre lineare Leistungsgarantie
•Service vor Ort im Garantiefall
(gemäß Garantiebedingungen alfasolar)
Hervorragendes Schwachlichtverhalten
Im Vergleich mit anderen polykristallinen Solarmodulen erzielt
die alfasolar Pyramid-Solarmodulserie beste Energieumwandlung bei
mittleren Einstrahlungen, die besonders häufig vorkommen. So
wird der maximale Wirkungsgrad des Modules im Bereich 200-900
W/m² erreicht. Die Module sind damit ertragsoptimiert.
Umweltfreundlichkeit
Unsere Produktionsstätten in Hannover und
Gällivare, Schweden werden mit Strom aus Wasserkraft und
Sonnenenergie angetrieben. Auch der Verwaltungsbereich wird zu 100 %
mit Naturstrom aus Wasserkraft und Sonnenenergie versorgt.
alfasolar ist Mitglied bei PV Cycle, dem Recycling-System der
Solarbranche. alfasolar-Solarmodule werden damit nach dem Ende der
Lebensdauer wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt.
Das komplette und aktuellste Produktsortiment von
alfasolar finden Sie unter www.alfasolar.de
Produktbeispiel:
![]() |
Solarmodul Leistung: bis 220 Wp |
Datenblatt für Solarmodul Pyramid 54 (PDF-Datei) downloaden Abmessung: 986 x 1465 mm |
( Deutsches
Börsennotiertes Unternehmen mit Firmensitz auch in
Zweibrücken )
Conergy Solarmodule
Solarmodule der Marke Conergy entsprechen den hohen Conergy
Qualitätsstandards – denn wo Conergy drauf steht,
ist Conergy Qualität drin. Die Solarmodule sind in
verschiedenen Größen und Leistungsklassen
verfügbar und zeichnen sich durch zahlreiche weitere Vorteile
aus: Leistungsstarke Solarzellen, hohe Ertragssicherheit und innovative
Anschlusstechnik.
Die gesamte Modulentwicklung und -Produktion in Frankfurt (Oder) ist
durch den TÜV Rheinland zertifiziert.
Premium-Qualität für eine lange Lebensdauer
10 Jahre Produktgarantie¹
Hochwertige und qualitätsgeprüfte Materialien und
TÜV-zertifizierte Fertigung
Geprüft und zertifiziert nach IEC/EN 61215 Ed. 2 und IEC/EN
61730
Beeindruckend niedrige Reklamationsquote von 0,0037?% beweist
höchste Qualitätsstandards – der
Branchendurchschnitt liegt bei ca. 2?%
Sichere Anschlussdose und hohlkammerfreier Rahmen
Hohe Stabilität, z.B. bei Schnee, Wind und Hagelschlag bei
6.000 Pascal Modulbelastbarkeit
Bestnoten im Großhagel-Test und Zertifizierung durch das
Institut Cetecom ICT Services
Resistent gegen alle Witterungsbedingungen wie Salznebel oder
Ammoniakdämpfe
Kostenlose Modulrücknahme über PV CYCLE²
Das komplette und aktuellste Produktsortiment von
Conergy finden Sie unter www.conergy.de
Produktbeispiel:
![]() |
Solarmodul Leistung: bis 240 Wp |
Datenblatt für Solarmodul PowerPlus 240 (PDF-Datei) downloaden Abmessung: 986 x 1651 mm |
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Links zu Photovoltaik |
![]() |
Wichtiger Hinweis zu allen Links: MBI Solarenergy GmbH ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Homepage angebrachten Links, die nicht auf Webseiten von MBI Solarenergy GmbH weisen. |
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Berechnung einer PV-Anlage |
![]() |
Wir berechnen Ihnen mit unserer Software, welche sämtliche Faktoren wie Gebäudeausrichtung, Modulauswahl, Dachfläche, etc. berücksichtigt, eine Wirtschaftlichkeitsanlyse Ihrer geplanten Photovoltaikanlage. Wir beraten Sie gerne. Vereinbaren Sie
noch heute einen Termin mit uns. |
| Funktionsschema
einer Photovoltaischen Anlage |
|
![]() |
|
| Grunddaten
der Gebäudeausrichtung |
|
![]() |
|
| Auswahl
der Module |
|
![]() |
|
| Auswahl
der Dachfläche |
|
![]() |
|
| Wirtschaftlichkeitsanalyse |
|
![]() |
|
| Liquidität |
|
![]() |
|
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Eigenverbrauch |
|
Eigenverbrauch von Solarstrom Im Jahr 2009 hat der Gesetzgeber im EEG erstmals
die Möglichkeit geschaffen, auch selbst verbrauchten und nicht
- wie üblich - ins Netz eingespeisten Solarstrom
vergütet zu bekommen. Dies schafft Anreize, dass noch mehr
Bürger ihre umweltfreundliche Stromerzeugung künftig
selbst in die Hand nehmen. Wie die Eigenverbrauchsregelung funktioniert
und wie hoch die Vergütung ist, zeigt diese aktuelle Grafik
unten. Rahmenbedingungen für den Eigenverbrauch Gemäß §33 des EEG muss die Anlage nach dem 1.1.2009 ans Netz gegangen sein. Für Anschlussdaten bis zum Juli 2010 existiert noch eine Leistungsobergrenze von 30 kWp, am dem 1.7.2010 liegt sie bei 500 kWp. Die Eigenverbrauchsregelung gilt für jede Kilowattstunde Solarstrom, die zeitgleich mit der Erzeugung und in unmittelbarer Nähe der Anlage verbraucht wird. Zur Messung des Eigenverbrauchs werden drei Zähler benötigt: Ein PV-Zähler für die erzeugte Solar-Energie, ein Einspeise- und ein Bezugszähler - wobei die beiden letzteren als Zweirichtungszähler zusammengefasst sein können (Abb. rechts). Der gesondert vergütete Eigenverbrauch entspricht dabei der Differenz aus PV- und Einspeisezähler. Der Einspeisezähler misst also nur den "überschüssigen", nicht direkt verbrauchten Solarstrom, der wie gewohnt ins Netz gespeist und vergütet wird. In einer Ergänzung der technischen Anschlussbedingungen (TAB) vom Oktober 2009 wurde festgelegt, dass die Zähler nicht zwingend an einem zentralen Platz installiert werden müssen - eine Installation des PV-Zählers neben den vorhandenen Zählern ist also nicht mehr vorgeschrieben. Weiterer Vorteil für den Betreiber: Er kann sich während der 20-jährigen EEG-Förderung jederzeit für oder gegen den Eigenverbrauch entscheiden. Grenzen des "natürlichen" Eigenverbrauchs Es stellt sich natürlich die Frage nach den 60 bis 80 Prozent Energie, bei denen Erzeugung und Verbrauch eben nicht deckungsgleich sind. Sie resultieren einerseits aus jahreszeitlichen Effekten, andererseits aus der tageszeitlichen Verfügbarkeit des Solarstroms. So steigt im Winter der elektrische Energiebedarf generell an, während die Erzeugungsleistung geringer wird - im Sommer sind die Verhältnisse umgekehrt. Und täglich gibt es einen Energiebedarf, der nicht ohne Weiteres mit Solarstrom gedeckt werden kann - ob für das abendliche Kochen und Fernsehen oder den Frühstückstoast um 7 Uhr morgens. Den Eigenverbrauch steigern Dennoch ist es möglich, die gegebene Eigenverbrauchsquote zu steigern. Die einfachste Möglichkeit besteht in der Änderung des Nutzungsverhaltens: Wer mitdenkt und größere Stromverbraucher bewusst zu einstrahlungsstarken Zeiten einschaltet, kann die Eigenverbrauchsquote dadurch um bis zu zehn Prozent anheben. Natürlich dürfen nur so viele
Verbraucher gleichzeitig aktiviert werden, dass die Momentanleistung
der Solar-Anlage zu ihrer Versorgung ausreicht - anderenfalls
"verschenkt" man Eigenverbrauchspotenzial. Größere
Verbraucher sollten daher möglichst nacheinander in Betrieb
genommen werden. Konkretes Beispiel: Die Waschmaschine nicht zeitgleich
mit der Spülmaschine und dem Herd einschalten, sondern
nacheinander oder zeitversetzt laufen lassen. Hier sind komfortable
Monitoring-Lösungen zur Anzeige der Momentanleistung gefragt,
wie sie SMA zum Beispiel mit dem Funkdisplay Sunny Beam anbietet. |
|
|
| Wie
kann ich meinen Strom selbst nutzen? Um vom Eigenverbrauch zu profitieren wird aus technischer Sicht nur ein zusätzlicher Zähler installiert, der den erzeugten Strom Ihrer Photovoltaikanlage misst. Alles was Sie nicht selbst verbrauchen wird ins Netz eingespeist. Umgekehrt beziehen Sie aus dem Netz den Strom, wenn die Photovoltaikanlage Nachts keinen Strom erzeugt. Sie gehen also kein Risiko ein. Vorteile für Sie:
Ein Großteil der Betreiber von PV-Anlagen weiß nicht, dass die Anlage bei einem Stromausfall aus Sicherheitsgründen vom Netz getrennt wird. In diesem Fall speist sie weder ins Verbundnetz ein, noch kann der erzeugte Strom im eigenen Haus genutzt werden. Denn die Sicherheitsnorm VDE 126.1.1 fordert bei Ausfall des Netzes die sofortige Abschaltung des Solarstromes, damit Menschen, die am vermeintlich spannungslosen Netz arbeiten, nicht gefährdet werden. Wer will, kann sich aber schon heute mit vertretbarem Aufwand gegen Stromausfälle schützen: SMA bietet ein vorkonfiguriertes und entsprechend einfach zu installierendes Komplettsystem an, mit dem sich vorhandene oder neue PV-Anlagen um eine Backup-Funktion ergänzen lassen. Sinnvolle Kombination Der besondere Charme dieses Backup-Konzeptes: Fällt das Versorgungsnetz aus, kommt der Strom nicht nur aus Batterien, sondern - je nach Einstrahlungsverhältnissen - auch von der PV-Anlage. Dadurch können die Batterien kleiner dimensioniert werden, was nicht nur Platz, sondern auch Kosten spart. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass auch der seit 2009 besonders geförderte Eigenverbrauch von Solarstrom ideal unterstützt wird: Auf Wunsch kann der Kunde jederzeit auf Inselbetrieb umschalten - der Solarstrom wird dann nicht weiter ins Netz eingespeist, sondern direkt den Verbrauchern im Haus zur Verfügung gestellt. Bei entsprechender Verschaltung der Anlage wird aber auch im Normalbetrieb immer nur die Energiemenge ins Netz gespeist, die den hausinternen Verbrauch übersteigt. Für den selbstgenutzten Solarstrom erhält der Kunde dabei 25,01 ct/kWh - so sieht es die EEG-Novelle vor. Zusätzlich spart er noch einmal rund 20 ct/kWh, da er den selbsterzeugten Strom nicht mehr bei seinem Energieversorger einkaufen muss. In der Summe ergeben sich Einnahmen von etwa 45 Cent pro Kilowattstunde, also rund zwei Cent mehr als die seit 2009 gültige Einspeisevergütung von 43,01 ct. Und mit steigenden Strompreisen wird sich diese indirekte Vergütung sogar noch weiter erhöhen. Gewerblicher Eigenverbrauch von Solarstrom Eigenverbrauch von Solarstrom speziell für gewerbliche Stromverbraucher ist interessant, denn hier lassen sich auch größere Anteile des erzeugten Solarstroms unmittelbar verbrauchen. Wie groß dieser Anteil jeweils ist, hängt allerdings noch stärker vom Einzelfall ab als beim privaten Eigenverbrauch. Denn für die Leistung der PV-Anlage sind allgemeingültige Annahmen ebenso wenig möglich wie für die Höhe des Stromverbrauchs oder dessen zeitliche Verteilung über den Tag. Die zur Zeit gültigen Tarife für den "Eigenverbrauch" entnehmen Sie bitte der aktuellen Tabelle "Einspeisevergütung" |
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Finanzierung einer PV-Anlage |
![]() |
Finanzierung der Solarstromanlage Die Größe ihrer Anlage
hängt von ihrer Investitionsbereitschaft ab. Fast immer wird
ein Teil oder sogar bis zu 100% eines Solarstromsystems extern
über Förder- und Darlehensprogramme finanziert. Der
Ertrag wird anhand des Eigenkapitals errechnet, dass Sie für
die Anschaffung Ihrer Solaranlage aufwenden. Ermitteln Sie das ideale
Verhältnis zwischen eingesetztem Eigenkapital und
benötigtem Leihkapital. Natürlich arbeitet das
geliehene Kapital auch für Sie. |
|
Erkundigen Sie sich im Vorfeld über
mögliche Förder- und Darlehensprogramme und
beantragen Sie diese rechtzeitig, damit ein reibungsloser Ablauf ihres
"Solarstromprojektes" gewährleistet ist. Gern stehen Ihnen
unsere Berater auch hierfür zur Verfügung. Sobald
eine geeignete Finanzierung steht, können Sie ihr
Solarstromsystem bestellen. Wollen Sie Ihre Finanzierung selbst regeln?
Folgende Organisationen bieten z.B. zinsgünstige
Darlehen/Finanzierungen bis zu 100% an: Umweltbank: Solarkredit Bei größeren Anlagen bzw.
größerem Finanzierungsbedarf: KfW-Bank: KfW-Programm "ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm" (Stand 20.12.2006) www.kfw-foerderbank.de/DE/Service
|
|
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Einspeisevergütung |
![]() |
Einspeisevergütung 2012 Seit dem 1. Januar 2004 gilt eine neue attraktive Einspeisevergütung. Diese Einspeisevergütung beinhaltet, dass Sie für die Energie (in kWh), die Sie mit der Solarstromanlage erzeugen, von Ihrem Energieversorgungsunternehmen (EVU) eine höhere Vergütung bekommen als Sie normalerweise für Ihren Strom bezahlen. |
||
|
Diese Einspeisevergütung ist gesetzlich
geregelt, folglich ist ihr EVU zur Zahlung dieser Vergütung
verpflichtet. Eine Voraussetzung ist natürlich, dass die
Solaranlage vorschriftsmäßig an das
Elektrizitätsnetz angeschlossen wird. Die Höhe der Einspeisevergütung Die Höhe der Einspeisevergütung pro kWh hängt von drei Faktoren ab, und zwar von der Systemgröße, der Art und Weise wie das System auf dem Gebäude installiert ist und dem Jahr, in dem die Einspeisevergütung beantragt wurde. Nachstehend sind diese Faktoren in einer Tabelle aufgelistet, so dass Sie leicht ablesen können, welche Vergütung (zzgl. MwSt.) Sie durch Ihre Solarstromanlage erzielen werden.
Sie haben für den Rest des Jahres, in dem die Anlage erfolgreich installiert wurde, sowie in den darauffolgenden 20 Jahren gesetzlich garantierten Anspruch gem. EEG auf diese Vergütung. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem zum Zeitpunkt der Beantragung gültigen Tarif. Die Beantragung der Einspeisevergütung Wenn Sie mit ihrem EVU für die Beantragung der Einspeisevergütung Kontakt aufnehmen, dann erkundigen Sie sich auch im Hinblick auf die folgenden Punkte: Installation des Einspeisezählers: Für die Erfassung der von der Solaranlage erzeugten Kilowattstunden wird ein zusätzlicher Einspeisezähler installiert. In einigen Fällen übernimmt ihr EVU die Installation des Einspeisezählers. Oft müssen Sie dann monatlich einen Betrag für die Miete dieses Zählers zahlen. Es besteht aber die Möglichkeit z.B. von SolarAccess GmbH einen vorschriftsmäßig geeichten Einspeisezähler wesentlich kostengünstiger zu kaufen, der von ihrem Installateur oder SolarAccess GmbH angeschlossen werden kann. Der Vorteil hierbei ist, dass die monatliche Miete entfällt. Das spart im Hinblick auf die Nutzungsdauer der Solarstromanlage eine Menge Geld. Erkundigen Sie sich hierüber bei Ihrem EVU, oder Ihrem Installateur. Kosten für den Anschluss der Solaranlage an das öffentliche Netz: Diese Kosten können von EVU zu EVU ziemlich unterschiedlich ausfallen. Die Höhe dieser Kosten können Sie in die Ertragsberechnung für ihre Solaranlage einfließen lassen. Standardvertrag für die Einspeisung/Einspeisevergütung: Viele EVUs haben einen Standardvertrag für die Einspeisung bzw. Einspeisevergütung, der jedoch auch unbedingt geprüft sein sollte. Wenn Ihr EVU diesen nicht anbietet oder der Vertrag nicht in Ordnung sein sollte, so empfehlen wir Ihnen den untenstehenden Standardvertrag zu nutzen/downloaden. In der Regel erhalten Sie die Einspeisevergütung monatlich, kann aber auch vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich geleistet werden. Dies ist abhängig von der Vereinbarung mit Ihrem EVU. Sie wirtschaften mit ihrer Solarstromanlage und erzeugen einen "Mehrwert". In der Regel erstattet das Finanzamt die Mehrwertsteuer sowohl für privat, als auch bei Unternehmen und Landwirten zurück. Informieren Sie sich bei ihrem Steuerberater oder Finanzamt über Einzelheiten. |
|||
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Die PV-Anlage |
![]() |
Die
Solarstromanlage Von der Solarzelle übers Solarmodul zur Solarstromanlage |
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Hauptbestandteile einer Solarstromanlage sind aus
Silizium gefertigte Solarzellen, die miteinander verbunden ein
Solarmodul bilden. Eine komplette Solarstromanlage besteht aus einem
oder mehreren solcher Solarmodule, Wechselrichter oder Laderegler,
Solarkabel und Montagesystem. Nachstehend erfahren Sie mehr
über die Solarstromanlage und die Komponenten, aus denen die
Anlage besteht. Heutzutage werden Solarzellen aus dem Rohstoff
Silizium hergestellt. Es gibt drei verschiedene Solarzellentypen:
Das Solarmodul Ein Solarmodul besteht aus einer bestimmten Anzahl
miteinander verbundener Solarzellen. Die Zellen in so einem Solarmodul
sind wind- und wetterbeständig. Solarmodule liefern 12 - 60
Volt Gleichspannung. Eine komplette Solarstromanlage besteht aus
mehreren Solarmodulen. Solarstromanlagen können als
unabhängige (autarke) Systeme betrieben oder an das Stromnetz
angeschlossen werden. So genannte autarke Solarstromanlagen sind
Systeme, die nicht ans Elektrizitätsnetz angeschlossen sind
und bei denen der erzeugte Strom in Akkus/Solar-Batterien durch
Laderegler gespeichert wird. Solche Systeme werden an Standorten
eingesetzt, wo es kein Elektrizitätsnetz gibt oder der
Anschluss an das Netz zu teuer wäre. Der Strom, der
tagsüber erzeugt wird, wird gespeichert, damit er auch abends
und nachts verwendet werden kann. Natürlich muss die
Kapazität der Akkus/Solar-Batterien ausreichen, um -
insbesondere in den Wintermonaten - ein paar dunkle Tage zu
überbrücken. Unabhängige Solarstromanlagen
werden nicht für die allgemeine Stromerzeugung eingesetzt, bei
der ein maximaler Jahresertrag angestrebt wird. Bei diesem System steht
eine optimale ganzjährige Liefersicherheit im Mittelpunkt. Wie es der Name schon sagt, sind solche Solarstromanlagen an das Elektrizitätsnetz angeschlossen. Die Gleichspannung wird mit Hilfe eines Inverters (Wechselrichters) in die passende Spannung umgewandelt (230 Volt Wechselspannung). Ein vom Energieversorgungsunternehmen anerkannter separater kWh-Zähler erfasst die kWh-Leistung, für die Sie regelmäßig die Einspeisevergütung erhalten. Sollte das Elektrizitätsnetz aus welchen Gründen auch immer ausfallen, schaltet sich die Solaranlage aus Sicherheitsgründen automatisch ab.
Anwendungsgebiete Solarstromanlagen gibt es in vielen Ausführungen und Größen. Häufig werden Solarstromanlagen nach Anwendungsbereichen geordnet angeboten, und zwar unabhängige Systeme für Verbraucher, unabhängige Systeme für die gewerbliche Nutzung und Anlagen mit Netzanschluss für Gebäude und andere Konstruktionen. In der nachstehenden Tabelle sind für jede Anwendungskategorie einige typische Beispiele aufgelistet.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Ertrag und Einspielung |
![]() |
Sonneneinstrahlung
und Ertrag
Die Menge an Sonnenenergie, die auf die Erde auftrifft, ist enorm. In einer einzigen Stunde fängt die Erde einen Energiestrom ab, der dem jährlichen Weltenergieverbrauch entspricht. Deutschland fängt jährlich so viel Sonnenenergie ab, dass mit dieser Menge das rund 700-fache unseres jährlichen Stromverbrauchs und fast das 80-fache unseres gesamten Energieverbrauchs im Jahr abgedeckt werden könnte. |
|
Die Energiemenge, die hiervon ein Solarmodul
erzeugt, hängt von drei Faktoren ab: - der Leistung des Moduls -der Sonneneinstrahlung auf die ebene Fläche . Um eine klare Aussage über die Leistung
eines Solarmoduls machen zu können, wird bei der Berechnung
von der maximalen Nennleistung des Moduls ausgegangen. Das ist die
maximale elektrische Leistung, die ein Solarmodul bei einer bestimmten
Sonneneinstrahlung, bei festgelegten Bedingungen erzeugen kann. Diese
Leistung wird in Watt-Peak (Wp) ausgedrückt. Gängige
Solarmodule haben eine maximale Nennleistung von 190 - 350 Wp. Im
Solarstrom-Almanach finden Sie neben einigen Grundregeln und
wissenswerten Dingen über Solarstrom auch
Erläuterungen zu den verwendeten Maßeinheiten und
Kennziffern im Bereich Solarstrom. Die Leistung eines Solarmoduls hängt zudem von dem Neigungswinkel und der Ausrichtung (Himmelsrichtung) des Solarmoduls ab. Welcher Neigungswinkel für eine Solaranlage optimal ist, hängt von der Anwendung und dem Standort ab. Die Module einer autarken Anlage, die den größten Energiebedarf im Winter hat, sollten am besten im "Winterstand" stehen, das heißt in einem Winkel von ungefähr 50 Grad nach Süden ausgerichtet, da die Sonne im Winter ja tiefer steht. In Deutschland wird der maximale Jahresertrag
erzielt, wenn das Modul direkt nach Süden in einem Winkel von
ca. 30 Grad ausgerichtet ist. Nun hat natürlich nicht jeder
ein unmittelbar nach Süden gerichtetes Dach, auf dem die
Module angebracht werden können. Das muss aber kein Problem
darstellen. Es kommt nämlich darauf an, bei
bestmöglicher Ausrichtung einen möglichst optimalen
Neigungswinkel zu erhalten. Diesen optimalen Neigungswinkel können Sie
nachstehendem Einstrahlungsdiagramm entnehmen. Bei einer Ausrichtung
zwischen Südosten und Südwesten lässt sich
immer eine Dachschräge finden, bei der die jährliche
Sonneneinstrahlung rund 95% (...) der maximalen Einstrahlung
beträgt. Zeigt das Dach nach Osten oder Westen, dann
können mit einer Dachschräge von 20 Grad immer noch
80% bis 85% vom Maximalwert erzielt werden.
Das Einstrahlungsdiagramm zeigt die durchschnittliche jährliche Sonneneinstrahlung bei verschiedenen festen Neigungswinkeln und Ausrichtungen, ausgedrückt in Prozenten von der maximalen Einstrahlung. So ist beispielsweise abzulesen, dass die Einstrahlung auf einem Flachdach (dem Mittelpunkt des Kreises) ungefähr 85% von der maximalen Einstrahlung beträgt. In Deutschland wird der Maximalwert, rund 1100 W/m2, bei einem Winkel von 30° nach Süden erreicht. Das Diagramm gilt für Westeuropa von Dänemark bis Nordspanien. |
|
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Wirkungsweise Photovoltaik |
![]() |
Wirkungsweise Wie wird Elektrizität aus Sonnenlicht erzeugt? |
|
Der Prozess, der in einer Solarzelle
abläuft, nennt sich photovoltaische Umwandlung - die
Umwandlung von Licht in Elektrizität. In diesem Zusammenhang
wird häufig die Abkürzung "PV" verwendet, die von dem
englischen Wort "photovoltaic" abgeleitet wird. Der Prozess der
photovoltaischen Umwandlung beruht darauf, dass Elektrizität
zwischen zwei nicht identischen Halbleitern fließt, wenn
diese miteinander in Kontakt gebracht und Lichtstrahlen ausgesetzt
werden. Die am häufigsten verwendete Solarzelle besteht aus Silizium. Silizium ist ein Halbleiter, das auf der Erde in großen Mengen vorkommt, denn der Grundstoff ist Sand. Das Silizium in den Solarzellen besteht aus zwei verschiedenen präparierten Schichten. Die eine Schicht enthält eine geringe Menge Phosphor und die andere eine geringe Menge Bor. Zwischen diesen beiden Schichten befindet sich eine Trennschicht. Auf der Vorderseite der Zelle sind dünne Kontaktbahnen angebracht und auf der Rückseite der Zelle eine dünne Metallschicht (meistens aus Silber oder Nickel). Unter dem Einfluss von Licht werden in der Solarzelle Elektronen gelöst und es entsteht ein Spannungsunterschied zwischen dem "Minuspol" (dem Kontakt auf der Vorderseite) und dem "Pluspol" (der Rückseite der Zelle). Hierdurch fließt ein elektrischer Strom. Für das Auslösen des photovoltaischen Prozesses ist nicht unbedingt direktes Sonnenlicht erforderlich. Solarzellen erzeugen auch an bewölkten Tagen Elektrizität.
Wenn man einige dieser Solarzellen miteinander verbindet, kann eine brauchbare Elektrizitätsmenge erzeugt werden. So eine Anordnung von Solarzellen wird in einem Solarmodul vorgenommen.
|
|
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Solarstrom in Deutschland |
![]() |
Solarstrom
in Deutschland
Dank langfristig (20 Jahre) gesetzlich gesicherter, sehr guter Förderungsregelungen für Solaranlagen ist Deutschland (gem. EEG -ErneuerbareEnergieGesetz-) in Europa absoluter Vorreiter in Sachen Solarenergie. Zwei Drittel der europäischen Kapazität an Solarenergie stammen aus Deutschland. |
|
Die installierte Leistung betrug Ende 2011 insgesamt ca. 21.000 MW. Den Erwartungen nach werden im Jahr 2012 weitere 5000 MW installiert. Wenn sich das politische Klima in Deutschland nicht ändert, wird sich diese Wachstumsrate in den kommenden Jahren unvermindert verstärkt fortsetzen. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches
Elektrizitätswerk hat eine Kapazität von 700 MW,
damit können ca. 225.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.
Mit der derzeit installierten Leistung lassen sich an sonnigen
Sommertagen ca. 10 Kernkraftwerke zur Mittagszeit ersetzen. In Labors und an Testproduktionsstrecken wird
intensiv an der Entwicklung neuer PV-Technologien gearbeitet. Die
Solarzelle mit "dünnem Film" ist eine dieser neuen
Technologien. Diese Zellen sind leichtgewichtig, flexibel und enthalten
relativ wenig Silizium. Der Ertrag pro m² ist hierdurch
relativ niedrig. Ferner wird an der Entwicklung organischer Zellen
gearbeitet, die auf dem Prinzip der Absorption von Licht in organischem
Material (Farbstoff) beruhen. Der Hauptbeweggrund für diese
Entwicklung ist die Notwendigkeit der weiteren Senkung des
Herstellungspreises. Das geschieht aber nicht über Nacht; im
Allgemeinen dauert es einige Jahrzehnte, bevor sich neue Technologien
durch wachsendes Volumen rentieren. Eine andere Entwicklung im Bereich
der PV-Technologien sind gekühlte Solarmodule. Der Ertrag der
Solarmodule steigt mit sinkenden Temperaturen, außerdem kann
die Wärme, die beim Kühlen frei wird, wieder
verwendet werden. Es ist klar, dass nachhaltige Energie einen immer größeren Stellenwert beim gesamten Energieverbrauch einnehmen muss, wenn die Erde für unsere Kinder und Enkel bewohnbar bleiben soll. Das ist nur möglich, wenn wir alle verantwortungsbewusst handeln und so vernünftig wie möglich mit Energie umgehen. Wenn Sie in Solarstrom investieren, investieren Sie in die Zukunft. |
|
| Sie befinden sich: PHOTOVOLTAIK - Solarstrom Warum? |
![]() |
Warum
Solarstrom ?
Solarenergie - sauber, leise und erneuerbar. |
|
Der weltweite CO2-Ausstoß ist heute
20xMal so hoch wie im Jahr 1900, da immer größere
Mengen an Steinkohle, Öl und Gas für die
Energieerzeugung verbrannt werden. Der Anteil an Gasen, die die
Erdatmosphäre aufheizen, war in den vergangenen 420.000 Jahren
noch nie so hoch wie heute, das belegen Proben, die aus den Tiefen
antarktischer Eisschichten entnommen wurden. Die Erwärmung der
Erde durch diesen Treibhauseffekt beeinträchtigt schwerwiegend
das natürliche Gleichgewicht des Klimas. Die Folgen sind nicht
zu übersehen: Unsichtbares CO2 verschmutzt in zunehmendem Maße die Atmosphäre.... und absorbiert immer mehr Sonnenenergie, wodurch sich die Erde immer mehr erwärmt.... der Meeresspiegel ansteigt und sich das Weltklima verändert... extreme Witterungsbedingungen sind die Folge... Dürren, Hitzewellen, Orkane und Überschwemmungen verursachen Elend und Krankheiten; viele Pflanzen und Tiere können sich nicht an die raschen Veränderungen anpassen und sind vom Aussterben bedroht. Immer mehr Menschen werden sich in letzter Zeit bewusst, dass der CO2-Verschmutzung Einhalt geboten werden muss. Das technologische Wissen, um das zu erreichen, ist bereits vorhanden. Zunächst muss der Energieverbrauch drastisch eingeschränkt werden. Das lässt sich mit einfachen Maßnahmen erreichen, beispielsweise durch Isolierglas, bessere Wärmedämmung und Energie sparende Lampen und Geräte. Weitere Einsparungen beim Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Steinkohle und Erdgas können durch den Einsatz erneuerbarer Energiequellen wie Sonne und Wind erzielt werden. Bei der Erzeugung von Energie aus diesen Quellen werden keine Schadstoffe wie das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, deshalb werden sie auch saubere Energiequellen genannt. Andere Bezeichnungen sind erneuerbare oder nachhaltige Energiequellen, da diese Quellen nie versiegen. Wenn Sie sich für Solarenergie entscheiden, leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Förderung nachhaltiger Energie. Außerdem tragen Sie unmittelbar zu einer saubereren Umwelt bei: Ein Solarmodul erzeugt während seiner Nutzungsdauer (in Abhängigkeit der Modulleistung) ungefähr 4.000 - 5.500 kWh Strom - diese Menge hätte, wenn sie mit Steinkohle oder Erdgas erzeugt worden wäre, zu einem Ausstoß von bis zu 3.500 - 4.500 Kilogramm Kohlendioxid geführt! Effektiver Ertrag |
|
